Exkur­si­on nach Mar­burg am 03.09.2016

Nach Mar­burg, der geschichts­träch­ti­gen Stu­den­ten­stadt mit heu­te 26.000 Stu­den­ten, führ­te eine Exkur­si­on des  Geschichts-und Hei­mat­ver­eins Lüden­scheid.  Als ers­tes besuch­te die 36-köp­fi­ge Grup­pe die Alte Aula mit ihren reprä­sen­ta­ti­ven His­to­ri­en­ge­mäl­den. Sie ist Teil der Uni­ver­si­tät, die schon  1527  als ers­te pro­tes­tan­ti­sche Uni­ver­si­tät im Deut­schen Reich gegrün­det wur­de. Noch heu­te bie­tet sie für Fei­er­lich­kei­ten einen stil­vol­len Rah­men. Ein Stadt­rund­gang durch die mit­tel­al­ter­li­che Stadt mit ihren her­vor­ra­gend restau­rier­ten Fach­werk­häu­sern schloss sich an. An vie­len Gebäu­den waren Hin­wei­se auf berühm­te ehe­ma­li­ge Stu­den­ten oder Pro­fes­so­ren ange­bracht, etwa auf die Gebrü­der Grimm oder den rus­si­schen Pro­fes­sor Lomo­nos­sow,IMG_3056 nach dem die Uni in Mos­kau benannt ist. Vie­le stei­le Trep­pen und Sträß­chen kenn­zeich­nen noch heu­te die Ober­stadt, auf deren Gip­fel das Land­gräf­li­che Schloss steht, das eben­so besich­tigt wur­de wie die berühm­te goti­sche Eli­sa­beth­kir­che, benannt nach der Land­grä­fin von Thü­rin­gen, die in die­ser Kir­che begra­ben ist. Die jun­ge Adli­ge, früh ver­wit­wet,  starb 1228 im Alter von nur 24 Jah­ren, hat­te sich aber in ihrer kur­zen Zeit in Mar­burg ganz den Armen und Kran­ken ver­schrie­ben, sodass sie nur weni­ge Jah­re nach ihrem Tod hei­lig­ge­spro­chen wur­de. Den Tages­ab­schluss bil­de­te ein Aus­flug nach Amö­ne­burg, einer klei­nen Gemein­de auf einem Vul­kan­ke­gel, von wo die Lüden­schei­der bei schöns­tem Wet­ter eine herr­li­che Aus­sicht auf das Lahn­tal genie­ßen konn­ten.

Gruppenfoto Exkursion Marburg 2016

Einen Bericht der Lüden­schei­der Nach­rich­ten fin­den Sie hier.


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