2. Halbjahr 2021

Geschichtlich­es Forum

Ver­anstal­tung­sort:
Stadt­bücherei Lüdenscheid
Graf-Engel­bert-Platz 6
(Auf Aus­nah­men wird bei den betrof­fe­nen Ver­anstal­tun­gen hingewiesen)

Der Geschichts- und Heimatvere­in e. V. set­zt seine Vor­tragsrei­he zu The­men der Geschichte und Zeit­geschichte fort. Die Vorträge haben eine Dauer von bis zu ein­er Stunde; für das anschließende Gespräch ist etwa eine halbe Stunde vorge­se­hen. Der Ein­tritt ist frei. Der Ein­lass ist um  17 Uhr.

Vor­sitzende des Geschichts- und Heimatvere­ins: Dr. Arn­hild Scholten
Leit­er des Geschichtlichen Forums: Dr. Diet­mar Simon

 

Auf­grund der Coro­na-Pan­demie und der damit ver­bun­de­nen Schutzverord­nung des Lan­des NRW ste­ht die Ankündi­gung der fol­gen­den Vorträge noch unter einem Vor­be­halt. Bitte beacht­en Sie die aktuellen Hin­weise zu unseren Ver­anstal­tun­gen in der lokalen Presse (Lüden­schei­der Nachricht­en) und auf der Home­page des Geschichts- und Heimatvere­ins. In der Stadt­bücherei bzw. dem Muse­um sind die am Ver­anstal­tungstag gel­tenden Regeln zu beacht­en (z.B. Mund-Nasen-Bedeck­ung bis zum Sitz­platz, Abstand hal­ten, vorherige Anmeldung).

 

2. Sep­tem­ber, 17:30 Uhr

Spanis­che Grippe — Glob­ale Pan­demie in Lüden­scheid. Eine Ausstellung”

Ref­er­ent: Malte Lüt­tring­haus, Lüdenscheid

 — Diese Ver­anstal­tung find­et im Foy­er des Muse­ums an der Sauer­fekder Straße statt -

Einen Bericht der Lüden­schei­der Nachricht­en über diese Ver­anstal­tung find­en Sie hier.

 

7. Okto­ber, 17:30 Uhr:

Tech­nol­o­gis­ch­er Fortschritt in der Lüden­schei­der Indus­trie vom 19. bis zum 21. Jahrhundert“

Ref­er­ent: Otto Brauck­mann, Lüdenscheid

Die Lüden­schei­der Indus­trie war immer von der Ver­ar­beitung von Eisen und anderen Met­allen geprägt wor­den. Später kamen die Elek­tro- und die Kun­st­stoffind­us­trie hinzu. Ihren Auf­stieg als indus­triell geprägte Mit­tel­stadt ver­dank­te Lüden­scheid nicht zulet­zt der Anpas­sungs- und Inno­va­tions­fähigkeit sein­er Unternehmen, die mit einem tech­nol­o­gis­chen Fortschritt ein­herg­ing. Otto Brauck­mann, selb­st aus ein­er alten Unternehmer­fam­i­lie stam­mend, fasst diese Entwick­lung bis in unsere Zeit zusammen.

 

4. Novem­ber, 17:30 Uhr:

Von Schützen­platz zu Schützen­platz. Ein Bilder­spazier­gang von der Hohen Stein­ert zum Loh“

Ref­er­ent: Ger­hard Geisel, Lüdenscheid

 

2. Dezem­ber, 17:30 Uhr:

Zwis­chen Krieg und Krise. Lüden­scheid im Jahre 1920“

Ref­er­ent: Dr. Diet­mar Simon, Lüdenscheid

Gut hun­dert Jahre ist es her, als der Erste Weltkrieg endgültig zu Ende ging, die Weimar­er Repub­lik ganz jung war und den­noch schon dun­kle Wolken zusam­men­zo­gen, die eine schlechte Zukun­ft erah­nen ließen. Wie erg­ing es in dieser Zeit ein­er Stadt und ihren Men­schen, die schein­bar weitab des großen Welt­geschehens und der tief­greifend­en Verän­derun­gen und Erschüt­terun­gen lagen, von denen Deutsch­land damals geprägt war? Der His­torik­er Diet­mar Simon erzählt von den Fol­gen des Krieges, die im Lüden­schei­der All­t­ag damals noch gegen­wär­tig waren, von Auf­bruch­be­we­gun­gen in der Kul­tur und im Stadt­bild, von wirtschaftlichen Krisen und ein­er poli­tis­chen Radikalisierung, wie es sie bis dahin noch nicht gegeben hat­te. Somit wird die Geschichte der Stadt Lüden­scheid im Jahre 1920 zu einem facetten­re­ichen Miniatur­bild, in dem sich die Zeit der frühen Weimar­er Repub­lik exem­plar­isch darstellen lässt und das gle­ichzeit­ig einen Ver­gle­ich mit der Gegen­wart hun­dert Jahre später ermöglicht.