Aktuelles

Vorschau auf “Da staunt Medar­d­us”

HINWEIS

Die Auf­führun­gen am 6.11. und 13.11.2018 sind nahezu aus­ge­bucht. Wegen der großen Nach­frage wird es eine Zusatzver­anstal­tung am 08.11.2018 geben, die eben­falls um 19:30 Uhr begin­nt (Ein­lass ab 18:45 Uhr). Die Hin­weise, wie Sie Ein­trittskarten bekom­men, find­en Sie in dem Fly­er, den Sie über den unten ste­hen­den Link ein­se­hen kön­nen. Die dort gemacht­en Angaben gel­ten auch für die Zusatzver­anstal­tung.

Das Jubiläum­s­jahr 2018 ist ins­beson­dere für einen Vere­in, der sich mit der Geschichte der Stadt befasst, eine beson­dere Her­aus­forderung. Der Geschichts- und Heimatvere­in plant daher für den 06. Novem­ber 2018 eine ganz beson­dere Ver­anstal­tung mit dem Namen “Da staunt Medar­d­us”: Zusam­men mit den Fördervere­inen der Musikschule und der Stadt­bücherei, den Kun­st­fre­un­den Lüden­scheid sowie der Stadt­bücherei und der Musikschule wird eine inter­es­sante Zeitreise durch die Lüden­schei­der Geschichte von den Anfän­gen bis heute geboten. Die Musikschule wird Musik aus der jew­eili­gen Zeit spie­len, die Kun­st­fre­unde bieten Kunst­werke der jew­eils ange­sproch­enen Epochen und die Stadt­bücherei steuert entsprechende Lit­er­atur durch die Jahrhun­derte bei. Der GHV übern­immt die Präsen­ta­tion der his­torischen Fak­ten. Kom­men­tiert wird dieser Überblick über die Zeitläufte von unserem Stadt­pa­tron, dem heili­gen Medar­d­us. Neben ihm wer­den eine Rei­he von Sprecherin­nen und Sprech­ern auftreten, auf zwei großen Lein­wän­den wer­den Bilder und his­torische Fak­ten präsen­tiert.

Das Pro­gramm der Ver­anstal­tung find­en Sie hier.

Einen Bericht der Lüden­schei­der Nachricht­en über die die Pre­miere am 06.11.2018 find­en Sie hier.

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Sicherung der Schienen­reste der KAE

Die Kreis-Alte­naer Eisen­bahn, auch liebevoll „Schnurre“  genan­nt, verkehrt schon viele Jahrzehnte nicht mehr. Früher war sie ein äußerst wichtiges Trans­port­mit­tel für Per­so­n­en und Güter u.a. zwis­chen Lüden­scheid und Alte­na. Der Aus­tausch von heimis­chen Indus­triepro­duk­ten wäre ohne dieses kostengün­stige und viel Vol­u­men bietende Verkehrsmit­tel nicht möglich gewe­sen. In der Worth in Lüden­scheid, wo jet­zt der neue Raif­feisen­markt eröffnet wurde,  lag seit langem ein Zubringer­gleis­stück im Boden, das der Arbeit­skreis Denkmalschutz gern als Zeuge der Indus­triegeschichte ret­ten und der Öffentlichkeit zugänglich machen wollte. Der Geschäfts­führer des Raif­feisen­mark­tes war sehr koop­er­a­tiv und so kon­nte vor weni­gen Tagen das ca. 10 Meter lange Gleis­stück besichtigt wer­den, das später auch noch mit einem erk­lären­den Text verse­hen wer­den soll. Lesen Sie dazu den Bericht der Lüden­schei­der Nachricht­en: Link

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Neu­jahrsemp­fang des Geschichts- und Heimatvere­ins

Am 25.01.2018 fand nach dem ersten Geschichtlichen Forum des Jahres der Neu­jahrsemp­fang des Geschichts- und Heimatvere­ins statt, bei dem die Vor­sitzende Dr. Arn­hild Scholten noch ein­mal das ver­gan­gene Jahr Revue passieren ließ, aber auch einen Aus­blick auf die Vere­in­sak­tiv­itäten des Jubiläum­s­jahr 2018 bot.

Ein wichtiger Bestandteil des diesjähri­gen Neu­jahrsemp­fangs war die Ver­lei­hung der Ehren­nadel der Stadt Lüden­scheid, die Prof. Gün­ter Spies für sein beson­deres ehre­namtlich­es Engage­ment als Mit­glied des GHV aus den Hän­den von Bürg­er­meis­ter Dieter Dze­was erhielt. Diese Ehrung wurde nachge­holt, weil Prof. Spies nicht am Neu­jahrsemp­fang der Stadt Lüden­scheid hat­te teil­nehmen kön­nen.

Einen Bericht der Lüden­schei­der Nachricht­en über die Ver­anstal­tung und die Ver­lei­hung der Ehren­nadel find­en Sie hier.

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Neu­jahrsemp­fang der Stadt Lüden­scheid

Anlässlich ihres Neu­jahrsemp­fanges zeich­net die Stadt Lüden­scheid tra­di­tionell eine Organ­i­sa­tion für ihr beson­deres ehre­namtlich­es Engage­ment aus. Diese Ehre wurde auf dem Neu­jahrsemp­fang am 14.01.2018 dem Geschichts- und Heimatvere­in Lüden­scheid zuteil. Das hat uns sehr gefreut, zeigt es doch, dass die Arbeit, welche die ehre­namtlich täti­gen Vere­ins­mit­glieder ver­richt­en, nicht umson­st ist.

Jede der so aus­geze­ich­neten Organ­i­sa­tio­nen kann Mit­glieder benen­nen, denen ihrer­seits die Ehren­nadel der Stadt Lüden­scheid für ihr per­sön­lich­es ehre­namtlich­es Engage­ment ver­liehen wird. Die Entschei­dung, hier­für unseren langjähri­gen Vor­sitzen­den und unser Ehren­mitlied Hart­mut Wald­ming­haus sowie Prof. Gün­ter Spies zu benen­nen, der lange Jahre Mit­glied im Vor­stand und Leit­er des Geschichtlichen Forums war und darüber hin aus zahlre­iche Artikel für den Rei­de­meis­ter ver­fasst hat, ist dem Vor­stand nicht schw­er gefall­en. Herr Wald­ming­haus erhielt die Ehren­nadel aus der Hand von Bürg­er­meis­ter Dieter Dze­was anlässlich des Neu­jahrsemp­fangs, die Ehrung von Prof. Spies, der nicht anwe­send sein kon­nte, wird nachge­holt.

Einen Bericht der Lüden­schei­der Nachricht­en über den Neu­jahrsemp­fang und die Ehrun­gen find­en Sie hier.

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Das neue Buch von Gerd Geisel und Diet­rich Leut­loff
ist am 18.12.2017 erscheinen. Es  kann in der Buch­hand­lung Thalia im Stern­cen­ter
zum Preis von 19,80 € erwor­ben wer­den.

Die Lüden­schei­der Nachricht­en haben bere­its einen Blick in das Buch wer­fen dür­fen. Einen Bericht darüber find­en Sie hier.

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In der Diskus­sion um die Ein­tra­gung des Kul­turhaus­es in die Denkmalliste hat der GHV in einem Brief an den Bürg­er­meis­ter vom 29.11.2017 fol­gende Stel­lung­nahme abgegeben:

Sehr geehrter Herr Bürg­er­meis­ter,                                                

Vor­stand und Arbeit­skreis Denkmalschutz des Geschichts-und Heimatvere­ins haben in ein­er Son­der­sitzung  zum The­ma  „Denkmalschutz für das Kul­turhaus“ eine gemein­same Stel­lung­nahme ver­ab­schiedet, die ich Ihnen heute zustellen möchte.

Das Wichtig­ste vor­weg: Denkmalschutz und vor­sichtige Mod­ernisierung schließen sich nicht aus, wie andere Häuser in Lüden­scheid zeigen.

Für den GHV bilden das Äußere wie das Innere des Kul­turhaus­es eine har­monis­che Ein­heit. Sie ist zurück­zuführen auf die anthro­posophis­che  Architek­tur, die  stadt­bild­prä­gend und einzi­gar­tig sowohl in der Form wie im Mate­rialmix ist. In dieses ein­ma­lige architek­tonis­che Konzept soll­ten keine Ein­griffe erfol­gen, z. B. keine Wände einge­zo­gen oder abgeris­sen wer­den, wie dies vor 2 Jahren vorge­se­hen war, als die VHS nach städtis­chen Plä­nen dort einziehen sollte. Nur weil sich etliche Bürg­er und Bürg­erin­nen, darunter auch der GHV, ener­gisch dage­gen aussprachen, wurde das Konzept fall­en gelassen. Nach diesen Erfahrun­gen hal­ten wir den Denkmalschutz  außen und innen für sehr ange­bracht.

Was die Umlage ange­ht, so ist sie architek­tonisch in das Gesamtkonzept einge­bun­den. Eine attrak­ti­vere  Gestal­tung  der Grün­flächen und des  Trep­pe­nauf­gangs, heute z. T. ungepflegt oder gar ver­rot­tet, ist auch  bei ein­er Unter­schutzstel­lung  möglich.

 Uns ist klar, dass man den gesamten Orig­i­nalzu­s­tand des Kul­turhaus­es  im Detail nicht auf Jahrzehnte kon­servieren kann. Kleinere .Mod­ernisierun­gen z.B. bei Boden- und Deck­en­belä­gen, Han­dläufen oder  Beleuch­tung müssen möglich sein, da viele Mate­ri­alien nach über 30 Jahren nicht mehr zu bekom­men sind und, mit hohen Kosten ver­bun­den, speziell ange­fer­tigt wer­den müssten. Selb­stver­ständlich muss  Spiel­raum bleiben  für kleinere notwendi­ge Verän­derun­gen. 

Dem ste­ht eine Unter­schutzstel­lung aber nicht im Wege. Das zeigt z. B. die Schützen­halle am Loh, die seit langem unter Denkmalschutz ste­ht und trotz­dem behut­sam mod­ernisiert wurde (Fuß­bo­den­heizung, Bühne, Toi­let­ten, Fuß­bo­den­be­lag usw.). Die Zusam­me­nar­beit mit den Denkmal­be­hör­den war  nach Aus­sage der Ver­ant­wortlichen keineswegs von bürokratis­chen Hin­dernissen geprägt, son­dern von Sachken­nt­nis und Ver­trauen. Es gibt in Lüden­scheid mehrere  denkmalgeschützte Gebäude, die im Inneren unter Schutz ste­hende Teilele­mente aufweisen. Das haben wir schon mehrfach erfahren, wenn wir einem Haus­be­sitzer unsere GHV-Plakette  für die beson­ders gelun­gene  Ren­ovierung oder Restau­rierung ein­er alten Haus­fas­sade ver­lei­hen. Eine Prü­fung im Einzelfall kön­nte auch  bei Maß­nah­men im Kul­turhaus  erfol­gen.

Wir unter­stützen aus­drück­lich  eine Bele­bung des Haus­es  durch  mehr  junge Men­schen.  Wir wollen ein lebendi­ges Haus mit vie­len Ver­anstal­tun­gen für alle Jahrgänge, wobei die Jugend in den let­zten Jahren zu kurz gekom­men ist. Aber auf keinen Fall darf der Innen­raum ein­er jew­eili­gen Mode unter­wor­fen wer­den, sich etwa an ger­ade ange­sagte Strö­mungen der Jugend­kul­tur anpassen, dann wäre  alle paar  Jahre eine Umgestal­tung notwendig und der ein­ma­lige  Charak­ter des Haus­es gin­ge ver­loren. Wenn junge Leute ins Kul­turhaus geholt wer­den sollen, muss dies vor allem über das Pro­gramm geschehen, wie es z.B. beim Poet­rys­lam schon geglückt ist.  Eine ver­stärk­te Nutzung der Säle mit jugend­kul­turellen Ver­anstal­tun­gen, z. B. Schulthe­ater­wet­tbe­wer­ben, Band­ses­sions, Fotoausstel­lun­gen usw. kön­nte dazu beitra­gen, ohne das architek­tonis­che Gesamtkonzept zu verän­dern. Es muss auch  gewährleis­tet sein, dass sich die bish­eri­gen älteren Besuch­er  weit­er­hin dort wohlfühlen.

Der Nieder­gang und let­ztlich die Schließung des ein­st­mals renom­mierten Restau­rants hat eben­falls  dazu beige­tra­gen, dass das Kul­turhaus nicht mehr so attrak­tiv ist wie in den Anfangs­jahren. Ein gutes Restau­rant zieht  Besuch­er, wie am Osthaus–Museum in Hagen und dem gegenüber liegen­den Lokal „Novys Brasserie“ zu sehen ist, oder dem Cafe und Restau­rant „Cha­gall““ am Kun­st­mu­se­um Ahlen. Wir sprechen uns deshalb mit Nach­druck dafür aus, das Restau­rant so herzuricht­en, dass  es den Brand­schutzvorschriften genügt und dass man sich anschließend inten­siv um einen geeigneten Pächter bemüht.

Unser Faz­it: Die  Unter­schutzstel­lung des Kul­turhaus­es außen wie innen  und seine Wieder­bele­bung schließen sich nicht aus. Sie sorgt im Gegen­teil dafür, dass das Kul­turhaus seinen einzi­gar­ti­gen Charak­ter nicht ver­liert und ein Schmuck­stück der Stadt bleibt.

Mit fre­undlichen Grüßen

Dr. Arn­hild Scholten
Vor­sitzende des GHV

Einen Bericht der Lüden­schei­der Nachricht­en über die Stel­lung­nahme des GHV vom 02.12.2017 find­en Sie hier.

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Home — Ein Heimat­pro­jekt”

Ein Team der Lüden­schei­der Museen bere­it­et zurzeit ein Pro­jekt zusam­men mit Jugendlichen vor. Der  Titel
„Home — Ein Heimat­pro­jekt” nimmt darin die Über­legun­gen junger Men­schen auf, ihre Zukun­ft in Lüden­scheid  oder außer­halb zu suchen.  In ver­schiede­nen Grup­pierun­gen  wer­den junge Men­schen in Work­shops — musikalisch, kün­st­lerisch, poet­isch — ihre Ein­stel­lung zu ihrer Heimat­stadt Lüden­scheid unter die Lupe nehmen. Der GHV hat sich gern zur Koop­er­a­tion bere­it erk­lärt. Während der Begriff „Heimat“  viele Jahre als ver­al­tet und ver­staubt galt, gewin­nt er in let­zter Zeit  bei jun­gen Men­schen an Attrak­tiv­ität. In der glob­al­isierten Welt rückt Heimat wieder als eine über­schaubare Größe, als Bezugspunkt, als Ort der Gebor­gen­heit, aber auch als Ort, an dem man sich reiben kann, ins Bewusst­sein junger Men­schen.

Einen ersten Artikel der Lüden­schei­der Nachricht­en vom 26.04.2017 zu dem Pro­jekt find­en Sie hier.

 

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Erhalt der Fas­sade des Gebäude Wil­helm­str. 10

Nach Aus­laufen der Abbruch­genehmi­gung für das Gebäude Wilhelmstr.10 set­zt sich der Geschichts- und Heimatvere­in Lüden­scheid erneut für die Ein­tra­gung der Fas­sade in die Denkmalliste ein.

Hier find­en Sie einen Bericht der Lüden­schei­der Nachricht­en vom 22.10.2015 zu diesem The­ma: Link

Die Stadt Lüden­scheid hat inzwis­chen entsch­ieden, dass die Fas­sade des Gebäudes nicht in die Denkmalliste einge­tra­gen wer­den wird. Einzel­heit­en ent­nehmen Sie bitte dem Artikel der Lüden­schei­der Nachricht­en vom 08.12.2016, den Sie hier find­en.

Der GHV hat daraufhin unter Hin­weis auf die Gestal­tungssatzung für die Alt­stadt sowohl an die Stadt Lüden­scheid als auch an die Eigen­tümerin des Gebäudes appel­liert, die Fas­sade den­noch zu erhal­ten. Einzel­heit­en kön­nen Sie einem Bericht der Lüden­schei­der Nachricht­en vom 17.01.2017 ent­nehmen, den Sie hier find­en.

 

Geplanter Umbau des Kul­turhaus­es

Der Geschichts- und Heimatvere­in Lüden­scheid e.V. hat sich in einem offe­nen Brief gegen den von der Stadt Lüden­scheid geplanten Umbau des Kul­turhaus­es aus­ge­sprochen. Diesen offe­nen Brief kön­nen Sie über fol­gen­den Link öff­nen: Offen­er Brief zum Umbau des Kul­turhaus­es

Einen Artikel der Lüden­schei­der Nachricht­en vom 20.10.2015 zu diesem Brief find­en Sie hier.

Einen Bericht der Lüden­schei­der Nachricht­en vom 22.10.2015 über die Kri­tik von SPD und FDP an dem offe­nen Brief find­en Sie hier.

Über die Kri­tik der CDU an der Kri­tik von SPD und FDP wird in diesem Artikel der Lüden­schei­der Nachricht­en vom 23.10.2015 berichtet.


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