Auszeichnung für gelungenen Denkmalschutz historischer Häuser

Die erste Plakette “Für einen vor­bildlichen Beitrag zur schö­nen Stadt” des Jahres 2018 ver­lieh der Arbeit­skreis Denkmalschutz und Stadt­bildpflege am 21.06.2018 an die Eigen­tümerge­mein­schaft des Haus­es Park­str. 5.

Das im Jahr 1897 erbaute zweigeschos­sige, neubarocke Gebäude zeigt beispiel­haft den Bau ein­er Fab­rikan­tenvil­la der dama­li­gen Zeit auf. Das Back­steinge­bäude beein­druckt durch eine reiche Stuck­gliederung.

Beson­ders auf­fäl­lig sind die schön gegliederten Fen­ster an der Straßen­front sowie die mas­sive, geschnitzte Ein­gangstür. Im gle­ichen Mate­r­i­al und Farbton gehal­ten ist die gesamte Trep­penan­lage im Gebäudein­neren, die beson­ders den Charak­ter dieser alten Vil­la prä­gen, eben­so wie die alten Türen und Tür­fül­lun­gen und das Fen­ster im Trep­pen­haus, das sich über alle Stock­w­erke hinzieht und noch die alte Ver­glasung besitzt.

Bei der Ren­ovierung des Gebäudes hat es die Eigen­tümerge­mein­schaft ver­standen, den ursprünglichen Charak­ter des Haus­es zu erhal­ten. Die Far­bge­bung, durch die es gelun­gen ist, die prächti­gen Schmuck­ele­mente des Gebäudes zu beto­nen, sowie die Erhal­tung der orig­i­nalen Ein­gangstür führen dazu, dass das Bauw­erk sein­er stadt­bild­prä­gen­den Bedeu­tung weit­er­hin gerecht wer­den kann.

Einen Bericht der Lüden­schei­der Nachricht­en über die Ver­lei­hung der Plakette find­en Sie hier.

Lüden­scheid, im Juni 2018

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Die für dieses Jahr let­zte Plakette “Für einen vor­bildlichen Beitrag zur schö­nen Stadt” ver­gaben die Mit­glieder des AK Denkmalschutz am 20.10.2017 an den Eigen­tümer des Gebäudes Hoh­fuhrstr. 32.

Dieses Haus wurde im Jahr 1898 für die Witwe Winz­er errichtet. Es han­delt sich um ein zweigeschos­siges, dreiach­siges Gebäude mit einem erk­er­ar­tig an der Südecke vortre­tenden Zwer­ch­haus. Fas­sade und Zwer­ch­haus sind aufwändig mit Stuck aus­ges­tat­tet, ins­beson­dere die Fen­ster und die zwei­flügelige Ein­gangstür sind mit reichen Ein­rah­mungen einge­fasst. In sein­er reichen vorhan­de­nen Innenausstat­tung spiegelt das Haus wider, was das Äußere ver­spricht. Bei dem Gebäude han­delt es sich um ein gut erhaltenes Beispiel für den His­toris­mus des Kaiser­re­ich­es und bietet mit seinem auf die Philipp­straße aus­gerichteten Zwer­ch­haus einen Blick­fang für diejeni­gen, die diese Straße hin­un­terkom­men.

Bei der Ren­ovierung ist es dem Eigen­tümer durch eine sorgsame Erhal­tung der vorhan­de­nen his­torischen Details gelun­gen, nicht nur den Charak­ter des Gebäudes als bedeu­ten­des Beispiel des His­toris­mus zu bewahren, son­dern auch die stadt­bild­prä­gende Bedeu­tung des Gebäudes an dieser Stelle der Hoh­fuhrstraße zu beto­nen.

Einen Bericht der Lüden­schei­der Nachricht­en vom 24.10.2017 über die Plaket­ten­ver­lei­hung find­en Sie hier.

Lüden­scheid, im Okto­ber 2017

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Etwas suchen muss man das Haus Park­str. 97, für das die Mit­glieder des AK Denkmalschutz am 30.08.2017 eine Plakette “Für einen vor­bildlichen Beitrag zu schö­nen Stadt” an die Eigen­tümer über­gaben. Das im Jahr 1904 erbaute Gebäude liegt näm­lich von der Park­straße zurück­ge­set­zt idyl­lisch inmit­ten hoher Bäume. Selb­st in Kleinigkeit­en ver­weist die Bauaus­führung auf bürg­er­liche, städtis­che Bewohn­er, die in Stadt­nähe, aber den­noch im ländlichen Umfeld wohnen woll­ten. So ist unter anderem im Mauer­w­erk eine Hun­de­hütte inte­gri­ert. Mit der Ver­wen­dung von Bruch­steinen und des Fach­w­erks im Giebel wird auf die heimis­che Bau­tra­di­tion ver­wiesen. Nicht zulet­zt dadurch doku­men­tiert das Wohn­haus in anschaulich­er Weise in Architek­tur und Ausstat­tung die kul­turellen und wirtschaftlichen Ver­hält­nisse der bürg­er­lichen Gesellschaft in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg.

Die Eigen­tümer haben bei der Ren­ovierung in vor­bildlich­er Weise darauf geachtet, durch die Erhal­tung der his­torischen Bausub­stanz der Bedeu­tung des Gebäudes gerecht zu wer­den und seinen Charak­ter zu bewahren.

Einen Bericht der Lüden­schei­der Nachricht­en vom 01.09.2017 über die Plaket­ten­ver­lei­hung find­en Sie hier.

Lüden­scheid, im August 2017

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Am 06.04.2017 über­gaben die Mit­glieder des AK Denkmalschutz eine Plakette “Für einen vor­bildlichen Beitrag zur schö­nen Stadt” an die Vertreter des Eigen­tümers des Gebäudes Jockuschstr. 13, das im Jahre 1864 im Zuge der grün­derzeitlichen Stadter­weiterung südlich der Sauer­felder Straße errichtet wurde. Erbaut wurde es für den Besitzer ein­er Knopf­fab­rik, der damit selb­st zu der wirtschaftlichen Entwick­lung Lüden­schei­ds beige­tra­gen hat­te, die zu der notwendig gewor­de­nen Stadter­weiterung führte.

An dem in mehreren Bauab­schnit­ten errichteten Gebäude fall­en ins­beson­dere der Schwe­be­giebel, die dia­mantierten Bän­der und Bossen­quad­er im Erdgeschoss sowie die prächtige „ber­gis­che“ Tür ins Auge.

Den Eigen­tümern ist es gelun­gen, bei der Ren­ovierung die noch vorhan­de­nen Details zu bewahren und durch eine ansprechende Far­bge­bung zu beto­nen. Auch wichtige Schmuck­ele­mente im Gebäudein­neren, ins­beson­dere im schon durch die Tür beton­ten Ein­gangs­bere­ich, wur­den sorgsam erhal­ten. Ins­ge­samt ist es gelun­gen, den Charak­ter des Haus­es als ehe­ma­lige herrschaftliche Fab­rikan­tenvil­la zu bewahren. Damit kann es sein­er Auf­gabe gerecht wer­den, zusam­men mit der umgeben­den Bebau­ung den his­torischen Charak­ter dieses Vier­tels zu prä­gen.

Einen Bericht der Lüden­schei­der Nachricht­en vom 08.04.2017 über die Ver­lei­hung der Plakette find­en Sie hier.

Lüden­scheid, im April 2017

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Die erste Plakette “Für einen vor­bildlichen Beitrag zur schö­nen Stadt” des Jahres wurde am 09.01.2017 von den Mit­gliedern des AK Denkmalschutz an die Vertreter der Eigen­tümerge­mein­schaften des Dop­pel­haus­es Lösen­bach­er Str. 1–3 vergeben.

Es han­delt sich um ein Gebäude aus dem Jahr 1913, an dem der vier­ach­sige Mit­tel­risalit mit den polyg­o­nalen Erk­ern loesenbacher-str-1-3_2beson­ders ins Auge fällt. Bei der Ren­ovierung des Gebäudes wur­den von den Eigen­tümern einige charak­ter­is­tis­che Details liebevoll erhal­ten, so z.B. die mit­tig ange­ord­neten Ein­gangstüren sowie zwei Bleiver­glasun­gen, die sich dir­ket ober­halb dieser Ein­gangstüren befind­en. Die helle Far­bge­bung passt sich zum einen gut in die umgebende Bebau­ung an, hebt aber auch die Schmuck­ele­mente des Gebäudes dezent her­vor, so dass es sein­er stadt­bild­prä­gen­den Bedeu­tung weit­er­hin gerecht wer­den kann.

Einen Bericht der Lüden­schei­der Nachricht­en vom 11.01.2017 über die Plaket­ten­ver­lei­hung find­en Sie hier.

Lüden­scheid, im Jan­u­ar 2017

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Aus­nahm­sweise traf sich der AK Denkmalschutz am 13.09.2016 außer­halb der Innen­stadt, um die näch­ste Plakette “Für einen vor­bildlichen Beitrag zur schö­nen Stadt” zu ver­lei­hen. Übergeben wurde sie an Her­rn Udo Weigand, der in vor­bildlich­er Weise die Gebäude des Hofes Wes­sel­berg restau­ri­ert hat. Dieser Hof ist ein­er der ältesten in der Umge­bung Lüden­schei­ds und gehörte schon zu Beginn des 17. Jahrhun­derts als Gasthof zu dem umfan­gre­ichen Besitz der Her­ren von Neuen­hof.

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Bei der Ren­ovierung der Gebäude hat es Herr Weigand ver­standen, sowohl den Charak­ter der gesamten his­torischen Hofan­lage zu bewahren, als auch bei den einzel­nen Gebäu­den beson­ders behut­sam mit der vorhan­de­nen Bausub­stanz umzuge­hen, so dass auch die derzeit­ige Nutzung als Gewer­be­be­trieb den Gesamtein­druck des Ensem­bles nicht beein­trächtigt.

 

Einen Bericht der Lüden­schei­der Nachricht­en vom 15.09.2016 über die Plaket­ten­ver­lei­hung find­en Sie hier.

Lüden­scheid, im Sep­tem­ber 2016

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Am 31.05.2016 trafen sich Mit­glieder des AK Denkmalschutz vor dem Gebäude Park­str. 4, um Frau Kat­ja Kir­mizikan als Eigen­tümerin des Haus­es und ihrem Mann die erste Plakette  “Für einen vor­bildlichen Beitrag zur schö­nen Stadt” des Jahres 2016 zu über­re­ichenIMG_2463.

Bei dem Gebäude han­delt es sich um ein in Neure­nais­sance­for­men gebaut­en Haus aus dem Jahr 1896, bei dessen Ren­ovierung es die Eigen­tümerin nicht nur ver­standen hat, die Orna­mente zu erhal­ten, son­dern auch dafür zu sor­gen, dass sie im Zusam­men­spiel mit der Far­bge­bung zu ein­er deut­lichen Aufw­er­tung des Gebäudes beitra­gen. Der sorgsame Umgang mit der his­torischen Bausub­stanz zeigt sich überdies deut­lich in der her­aus­ra­gen­den Aufar­beitung der orig­i­nalen neure­nais­sance­haften Ein­gangstür. Der Eigen­tümerin ist es auf diese Weise gelun­gen, den orig­i­nalen Charak­ter dieses Grün­derzeit­ge­bäudes zu erhal­ten und zu einem Blick­fang am Beginn der an Villen aus dieser Epoche reichen vorderen Park­straße zu machen.

Einen Bericht der Lüden­schei­der Nachricht­en vom 02.06.2016 über die Ver­lei­hung der Plakette find­en Sie hier.

Lüden­scheid, im Mai 2016

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Die dritte und für dieses Jahr let­zte Plakette “Für einen vor­bildlichen Beitrag zur schö­nen Stadt” über­re­ichte Dr. Arn­hild Scholten als Vor­sitzende des AK Denkmalschutz am 07.12.2015 an Wil­fried Wasser­fuhr für die gelun­gene Restau­rierung der Fas­sade seines Gebäudes Lud­wigstr. 22.

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Bei der Restau­rierung wurde Wert darauf gelegt, die noch vorhan­dene Jugend­stil-Deko­ra­tion zu erhal­ten und durch eine entsprechende Far­bge­bung her­auszuar­beit­en.
Dem Eigen­tümer ist es gelun­gen, aus dem früher eher unschein­baren Wohn­haus ein Gebäude zu schaf­fen, das den Straßen­zug der Lud­wigstraße in diesem Bere­ich prägt und Anre­gun­gen geben kann für die Aufar­beitung weit­er­er Fas­saden dieses Wohn­vier­tels.

Dem Bericht der Lüden­schei­der Nachricht­en vom 09.12.2015 kön­nen Sie Einzel­heit­en über die Ver­lei­hung der Plakette ent­nehmen: Link

Lüden­scheid, im Dezem­ber 2015

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Der AK Denkmalschutz kon­nte am 10.11.2015 die näch­ste Plakette “Für einen vor­bildlichen Beitrag zur schö­nen Stadt” ver­lei­hen. Die Ausze­ich­nung ging dies­mal an die Eheleute Maria There­sia und Peter Sip­pel für die Ren­ovierung der Vil­la Weißen­burg­er Str. 3, die im Jahr 1907 für den Lüden­schei­der Fab­rikan­ten Theodor Otto Paul­mann errichtet wurde.

IMG_1829Die Eheleute Sip­pel, die bere­its zum wieder­holten Mal für die gelun­gene Ren­ovierung eines his­torischen Gebäudes eine Plakette aus den Hän­den der Vor­sitzen­den des Arbeit­skreis­es, Dr. Arn­hild Scholten, ent­ge­gen­nehmen durften, haben auch bei dem jet­zt aus­geze­ich­neten Gebäude bewiesen, wie viel ihnen an der Erhal­tung his­torisch­er Bausub­stanz — nicht zulet­zt auch im Inneren der Gebäude — liegt.

Einzel­heit­en über die Ver­lei­hung kön­nen Sie fol­gen­dem Artikel der Lüden­schei­der Nachricht­en ent­nehmen: Link

Lüden­scheid, im Novem­ber 2015

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Am 05.06.2015 hat der AK Denkmalschutz eine weit­ere Plakette “Für einen vor­bildlichen Beitrag zur schö­nen Stadt” ver­liehen. Dies­mal wurde die Plakette vergeben an die Eigen­tümer des Gebäudes Frei­herr-vom-Stein-Str. 27.

Freiherr-vom-Stein-Str. 27

Es han­delt sich um das ehe­ma­lige städtis­che Kinder­heim, das von den Eigen­tümern Eva und Ger­hard Win­kler für das SOS-Kinder­dorf zu ein­er Kindertagesstätte umge­baut wurde und nun die SOS-Kindervil­la beherbergt. Bei Ren­ovierung und Umbau wurde in beson­der­er Weise die alte Bausub­stanz, auch im Inneren des Gebäudes, berück­sichtigt und erhal­ten. Das Ehep­aar Win­kler nahm die Plakette und die dazu gehörende Urkunde im Bei­sein fast des gesamten Arbeit­skreis­es ent­ge­gen und freute sich dabei sehr über die Anerken­nung ihrer Bemühun­gen, einen Teil der alten Bausub­stanz Lüden­schei­ds zu erhal­ten.

Einen Bericht der Lüden­schei­der Nachricht­en über die Ver­lei­hung find­en Sie hier.

Lüden­scheid, im Juni 2015

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Der AK Denkmalschutz hat die vierte und damit die für dieses Jahr let­zte Plakette “Für einen vor­bildlichen Beitrag zur schö­nen Stadt” am 26.11.2014 an den Eigen­tümer des Dop­pel­haus­es Heed­felder Str. 42–44, ver­liehen. Herr Peter Schöck und seine Tochter nah­men die Plakette sowie die da gehörende Urkunde ent­ge­gen und freuten sich, dass ihr Engage­ment für die möglichst orig­i­nal­ge­treue Ren­ovierung des Haus­es auf diese Weise gewürdigt wurde.

Einzel­heit­en über die Ver­lei­hung der Plakette kön­nen Sie fol­gen­dem Bericht der Lüden­schei­der Nachricht­en ent­nehmen: Link

Lüden­scheid, im Novem­ber 2014

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Schon zum drit­ten Mal in diesem Jahr kon­nte der AK Denkmalschutz die Plakette und Urkunde “Für einen vor­bildlichen Beitrag zur schö­nen Stadt” für her­aus­ra­gend ren­ovierte Gebäude vergeben. Zum ersten Mal wur­den dabei gle­ich zwei Häuser in ein­er Straße aus­geze­ich­net: Sowohl das Gebäude Albrecht­str. 3 als auch das Gebäude Albrecht­str. 10 waren dem Arbeit­skreis die Ehrung wert.

Bei­de Gebäude sind nicht nur äußer­lich vor­bildlich in Stand geset­zt, son­dern weisen auch im Inneren bauliche Details auf, die liebevoll erhal­ten wur­den, wie die nach­fol­gen­den Bilder zeigen.

Plakette Albrechtstr 3 14 10 23 (2)

Albrecht­str. 3

Bodenfliesen Albrechtstr. 3

Boden­fliesen Albrecht­str. 3

 

Plakette Albrechtstr 10 14 10 23 (1)

Albrecht­str. 10

Deckenstuck in der Albrechtstr. 10

Deck­en­stuck in der Albrecht­str. 10

Einen Bericht der Lüden­schei­der Nachricht­en über die Ver­lei­hung der Plaket­ten mit weit­ern Infor­ma­tio­nen find­en Sie hier.

 

Lüden­scheid, im Okto­ber 2014

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Die Tur­bosch­neck­en haben endlich ihr neues Dom­izil, das ehe­ma­lige Fab­rikge­bäude Hesse&Jäger in der Bräuck­en­straße,  beziehen kön­nen. Jahre­lang hat­te der AK Denkmalschutz mit Frau Klein, der Vor­sitzen­den der Tur­bosch­neck­en, gebangt und gehofft, dass  die denkmal­gerechte  Instand­set­zung   abgeschlossen wer­den kon­nte. Viele bürokratis­che und finanzielle Hür­den waren für den Sportvere­in zu über­winden. Nun sind die Bauar­beit­en been­det und das alte Haus ist mit neuem Leben erfüllt. Sehr schön erhal­ten wur­den die jugend­stilähn­liche Fas­sade und die Fen­ster, die das Haus unver­wech­sel­bar machen.  Als Dank und Anerken­nung ver­lieh der Arbeit­skreis den Tur­bosch­neck­en seine Plakette  und die Urkunde „Für einen vor­bildlichen Beitrag zur schö­nen Stadt“.

 

Foto: Olaf Moos, Lüdenscheider Nachrichten 10.03.2014

Foto: Olaf Moos, Lüden­schei­der Nachricht­en 10.03.2014

 Auf dem Foto v. l. nach r.:Reinhold Tuchel, Gertrud Bey­er, Brigitte Klein, Dr. Arn­hild Scholten, Rolf Kür­by

Zum voll­ständi­gen Text der Urkunde gelan­gen Sie über fol­gen­den Link: Urkunde Sch­neck­en­haus

 

Lüden­scheid, im März 2014

 

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Es fällt sofort ins Auge, wenn man die Sauer­felder Straße hochfährt: Das Haus  Hochstraße Nr. 37.  Im Jan­u­ar kon­nte der Arbeit­skreis Denkmalschutz und Stadt­bildpflege wieder eine Plakette für dieses vor­bildlich ren­ovierte Haus vergeben. Die Eigen­tümerge­mein­schaft, vertreten  durch  Frau Yurdagül Demiröz­er, nahm die Urkunde und die Plakette aus den Hän­den von Dr. Arn­hild Scholten gern in Emp­fang.

Denkmalplakette Geschichts- und Heimatverein Hochstraße 37          (Foto: Flo­ri­an Hesse, LN)

Sie bedank­te sich mit Kaf­fee, Tee und Kuchen bei den Mit­gliedern des GHV. Die Eigen­tümer  erhiel­ten die Ausze­ich­nung, weil das 1883 errichtete Haus von außen stil­gerecht und ansprechend ren­oviert wurde und im Inneren viele orig­i­nale Ele­mente  beibehal­ten hat.

Plakette Hochstr 37 Waschbecken_Ausschnitt

Lüden­scheid, im Jan­u­ar 2014

 

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Wieder ein­mal kon­nte der Arbeit­skreis Denkmalschutz und Stadt­bildpflege eine Plakette und eine Urkunde an einen Haus­be­sitzer vergeben, der sein altes Haus in der Park­str. 33 mit beson­der­er Detail­liebe und Aufwand restau­ri­ert hat. Am 07. 12. 2013 erhielt Herr Peter Frick, wohn­haft in Berlin, aus der Hand von Dr. Arn­hild Scholten diese Ausze­ich­nung des Geschichts- und Heimatvere­ins. Auf dem Foto zu sehen sind neben Peter Frick und Dr. Arn­hild Scholten Frau Thull­ner, Mieterin im Haus, am Umbau beteiligte Handw­erk­er und Mit­glieder des Arbeit­skreis­es Denkmalschutz. Das Foto stammt von Jari Wieschmann. Der Text der Urkunde ist ange­fügt.

Plakette Parkstr 33

 

 

Herr Peter Frick ist Eigen­tümer des Gebäudes Park­straße 33. Die Bauer­laub­nis wurde im Jahr 1911 an Her­rn Albert Gräfe für die Errich­tung eines Wohn­haus­es erteilt, in den 1930er Jahren wur­den v.a. im Innen­bere­ich ver­schiedene Umbaut­en vorgenom­men.

Das repräsen­ta­tive Gebäude liegt an exponiert­er Stelle in ein­er zen­tralen Verkehrssi­t­u­a­tion und zeigt sich heute wieder weit­ge­hend im Orig­i­nalzu­s­tand. Dies bezieht sich nicht nur auf die äußere Hülle, die behut­sam in einen zeit­gemäßen Zus­tand über­führt wurde und das Gebäude zu einem Blick­fang für Pas­san­ten macht, son­dern set­zt sich im Inneren des Gebäudes fort. Dem Instand­hal­tungs­be­mühen des Eigen­tümers liegt eine aus­ge­sprochen hohe Moti­va­tion zugrunde, his­torisches bzw. bauzeitlich­es Interieur zu erhal­ten und mit heutigem Wohnen kom­pat­i­bel zu machen. Beson­ders her­vorzuheben sind hier die Wieder­her­stel­lung der ursprünglichen Rau­maufteilung, die aufwändi­ge Restau­rierung des Trep­pen­haus­es, die Aufar­beitung des orig­i­nalen Küchen­fuß­bo­dens, der vorhan­de­nen Kas­set­ten­türen und die Ergänzung fehlen­der Kas­set­ten­türen sowie die Restau­rierung der Stuckar­beit­en an den Deck­en.

An dem Objekt Park­straße 33 wird deut­lich, dass der oft zitierte Spa­gat zwis­chen dem im öffentlichen Inter­esse liegen­den Erhalt his­torisch­er Sub­stanz und dem per­sön­lichen Wun­sch nach zeit­gemäßem Wohnen möglich ist.

Der Geschichts- und Heimatvere­in dankt Her­rn Fricke für den behut­samen Umgang mit seinem Gebäude und für den geleis­teten Beitrag zur Iden­tität unser­er Stadt.

Lüden­scheid, im Dezem­ber 2013


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